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Festveranstaltung in der Gemeinde
18.11.2015

Informationsveranstaltung zum Einbruchschutz

Auf Einladung der Gemeinde kamen am 17. November interessierte Hausbesitzer und Mieter im Vereinshaus Mahlow zusammen, um sich über Einbruch- und Diebstahlschutz zu informieren. Neben der Teamleiterin aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung der Gemeinde waren auch die Mahlower Ortsvorsteherin Regina Bomke und Gerhard Wusterack als Ansprechpartner für den Einsatz künstlicher DNA anwesend. Olaf Lehnhardt, Leiter des Bereichs Prävention der Polizeidirektion West, gab Hinweise zum Einbruchschutz und stand für die zahlreichen Fragen der Besucher zur Verfügung.

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Im Verlauf der gut besuchten Informationsveranstaltung hatten Anwesende die Möglichkeit Fragen zum Einbruchschutz zu stellen © Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

Lehnhardt wies auf das kostenlose Angebot der Polizei hin, die eigene Wohnung oder das Haus auf Schwachstellen zu kontrollieren und eventuell Hinweise zu Nachbesserungen zu geben. Der wirksamste Einbruchschutz sei aber immer ein wachsamer Nachbar. Sobald die Einbrecher das Gefühl haben beobachtet oder beim Einbruch überrascht werden zu können, sinkt die Einbruchswahrscheinlichkeit erheblich.

Meist agieren die Täter in kleinen Gruppen von 6 bis 8 Leuten. Vor dem eigentlichen Einbruch werden potentielle Opfer über einen längeren Zeitraum ausgespäht, um Informationen über die Gewohnheiten der Hausbewohner und die potentielle Beute zu sammeln. Maßnahmen wie Zeitschaltuhren um Anwesenheit zu simulieren oder der so genannte elektrische Hund, der Hundebellen imitiert, schrecken die gut informierten Einbrecher daher nicht mehr ab.

Wenn schon eine Zeitschaltuhr, dann eine, die in zufälligen Abständen die Beleuchtung anschaltet. Auch verschließbare Fenstergriffe, Sicherheitsglas und Pilzkopfzapfen als Verschluss für Fenster und Türen sind geeignete Maßnahmen um die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs zu minimieren. Generell gilt: alles ist sinnvoll, was dem Einbrechern Arbeit macht und die Zeit verlängert, bis er in das Haus eindringen kann.

Darüber hinaus empfiehlt die Polizei den Einsatz von künstlicher DNA. Diese sei zwar auch kein Allheilmittel, aber ein weiterer Baustein in der Verbrechensabwehr. Die Anwendung ist unkompliziert: Eine individualisierte chemische Substanz wird auf alle Wertgegenstände im Haus aufgetragen. Diese Markierung ist für das bloße Auge unsichtbar und kommt nur unter UV-Licht zum Vorschein. Entwendete Gegenstände können dank der Markierung problemlos den ursprünglichen Eigentümern zugeordnet werden. Aufkleber an Fenstern, Türen und Briefkasten mit dem Hinweis auf künstliche DNA im Haus dienen dann der Abschreckung.

Weitere Informationen zum Einbruchschutz und Termine für eine kostenlose individuelle Hausbesichtigung erhalten Sie von der Polizeidirektion West, Bereich Teltow- Fläming. Ansprechpartner ist Olaf Lehnhardt, Telefon: 03371 600-2840, E-Mail: olaf.lehnhardt@polizei.brandenburg.de 

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Team Öffent-lichkeitsArbeit
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