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Ab sofort online - Die digitale Ortschronik der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow
© Marco2811 - Fotolia 

Digitaler Wissensspeicher für Heimatgeschichte angeregt

Mit Blick auf eine zukünftige Chronik der Großgemeinde Blankenfelde-Mahlow wurde im Ausschuss für Soziales und Kultur die Frage aufgeworfen, wie man schon heute möglichst zweckmäßig Informationen dafür zusammentragen und archivieren kann. Zwar sind seit der Gründung der Großgemeinde Blankenfelde-Mahlow im Jahr 2003 erst 14 Jahre vergangen, doch stellt man immer wieder fest, wie schnell Ereignisse und zeitliche Abläufe in Vergessenheit geraten.

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Während des Treffens der Ortschronisten © Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

Um dies zu verhindern, werden derzeit zeitgeschichtlich relevante Materialien und Dokumente an verschiedenen Orten in der Gemeinde gesammelt. Neben dem Gemeindearchiv, das als Verwaltungsarchiv hauptsächlich administrative Vorgänge archiviert, gibt es auch einige lokale Archive, die sich ortschronistischen Themen widmen. So wird zum Beispiel unter Federführung des Kulturvereins ein heimatgeschichtliches Archiv in der „Alten Aula“ betrieben. Auch der Verein Historisches Dorf Dahlewitz verfügt über eine umfangreiche Sammlung zum Ortsteil. Für den Ortsteil Mahlow erstellt Familie Trepel seit einiger Zeit ein Fotoarchiv.

Die verschiedenen kleinen und großen Ereignisse in der Großgemeinde zu erfassen, zu bündeln, in eine einheitliche Form zu bringen und sukzessive zu ergänzen, war am 12. Januar Thema eines Treffens heimatgeschichtlich aktiver Vereine und Bürger der Gemeinde.
Gerade die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Ereignisse macht eine zweckdienliche und zielgerichtete Sammlung für die gesamte Gemeinde schwierig: Welche Ereignisse sollen überhaupt dokumentiert werden? Wie wichtig ist ein bestimmtes Thema für die Nachwelt? Wer soll über diese Fragen entscheiden? Wie wird die entstehende Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Schnell war sich die Diskussionsrunde einig, dass die lokalen Archive gute Arbeit leisten, die es weiterzuführen gilt. Der Vorschlag eine Online-Datenbank zu schaffen fand von allen Seiten Zustimmung. Hier könnte eine Vielzahl an Ereignissen auf bequeme Art zentral gesammelt und für Recherchezwecke zur Verfügung gestellt werden.

Ähnlich dem aktuellen Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde könnten einzelne Ereignisse angelegt und bei Bedarf erweitert bzw. ergänzt werden. Die lokalen Archive würden durch Verweise und Quellenangaben zum Standort der Originaldokumente mit einbezogen.

Perspektivisch könnte der digitale Wissensspeicher der Gemeinde auch öffentlich zugänglich gemacht werden, so dass jeder online auf das entstehende Archiv zugreifen und möglicherweise sogar selbst zum Autor werden kann.

Die Umsetzung des Projekts wird derzeit geprüft. Über den aktuellen Stand informiert die Gemeinde wie gewohnt auf der Internetseite und im Gemeindejournal.

 

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