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Photokrates - Fotolia.com
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04.12.2015

Inbetriebnahme des Übergangswohnheimes Jühnsdorfer Weg

Die ersten Flüchtlinge werden voraussichtlich am 7. und 9. Dezember das Übergangswohnheim auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne im Jühnsdorfer Weg beziehen.

Vorab kamen nun soziale Akteure mit Vertretern der Gemeindeverwaltung und dem Betreiber vor Ort zu einer Kennenlernrunde zusammen.

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Vertreter der Kirchen, des Bildungsträgers TÜV-Rheinland Akademie, der Volkssolidarität, des Ortsbeirates und der Gemeindeverwaltung kamen mit dem Bertreiber zur Vorstellung der Räumlichkeiten in der ehemaligen Kaserne im Jühnsdorfer Weg zusammen. © Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

„Das Objekt ist betriebsbereit“, so der Objektverantwortliche Herr Weichert. Bis zu 500 Menschen können in drei Wohnblöcken in 2-4 Bett-Zimmern untergebracht werden, eine ideale Größe für die Unterbringung von Familien. 100 Menschen sollen in der nächsten Woche laut Landkreis bereits einziehen. Vier Sozialarbeiter werden von Anfang an den Flüchtlingen zur Seite stehen.

Der Eigentümer zeigte sich dankbar und erfreut, über die Unterstützung der unterschiedlichsten Initiativen, die auf dem Gelände auch Räumlichkeiten für die Sammlung von Spenden und für die Durchführung von Deutschkursen nutzen können. Sogar ein Behandlungsraum wurde eingerichtet, um die Flüchtlinge im Bedarfsfall vor Ort ärztlich versorgen zu können. Aufgrund der Größe des Übergangswohnheimes wurde vom Betreiber ein Schwerpunkt auf die Sicherheit gelegt. Rund um die Uhr und an Feiertagen wird deshalb der Wachschutz anwesend sein.

Das soll die Anwohner und auch interessierte Bürger keineswegs abschrecken zukünftig vorbeizuschauen und die Unterkunft mit seinen Bewohnern kennenzulernen.

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Das Übergangswohnheim im Jühnsdorfer Weg ist bezugsfertig. Soziale Akteure sahen sich die Unterkunft für Flüchtlinge an. © Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

Dieses Angebot hatten schon gestern zwischen 16 und 18 Uhr einige Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen. Ängstliche und auch positiv gestimmte Bürger schauten sich die noch unbewohnten Räumlichkeiten an und nutzten die Möglichkeit ihre Bedenken zu äußern, aber auch ihre Hilfe anzubieten.

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