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23.12.2015

Asyl in Teltow-Fläming: aktuelle Informationen in der 52. Kalenderwoche

Auch zum Ende des Jahres arbeitet die Kreisverwaltung Teltow-Fläming intensiv daran, die Unterbringung und Versorgung asylsuchender Menschen abzusichern.

Welche Anstrengungen damit in diesem Jahr verbunden waren, zeigt unter anderem ein Vergleich zum Vorjahr. So gab es per 1. Dezember 2014 im Landkreis insgesamt vier Einrichtungen mit 450 Plätzen. Eine fünfte Einrichtung – das Übergangswohnheim in der Luckenwalder Anhaltstraße – musste geschlossen werden, dadurch entfielen zunächst 180 Plätze.

Der "rechnerische Überhang" an unterzubringenden Personen aus dem Jahr 2014 – es handelte sich um 117 Menschen – wurde erst im Laufe der ersten vier Monate des 2015 abgebaut. Schaut man auf die Entwicklung der Zahlen, entspricht diese Größenordnung heute fast dem Wochensoll an unterzubringenden Asylsuchenden.

Am 1. Dezember 2015 existierten im Landkreis zwölf Übergangswohnheime und zwei Verbundwohnungs-Lösungen mit 1670 Plätzen, davon 700 Notunterkünfte. Im Laufe des Monats Dezember konnten weitere 500 Regelplätze und 60 Notplätze in Betrieb genommen werden.

Mit Hochdruck arbeitet die Kreisverwaltung derzeit daran, die Unterbringung allein reisender minderjähriger Flüchtlinge abzusichern. Momentan sind 50 Plätze belegt, weitere 27 Zuweisungen werden in den nächsten Tagen erwartet. Die Erstversorgung dieser Kinder und Jugendlichen ist in Hennickendorf und Kemlitz geplant.

Winterbedingt verzeichnet die Zentrale Aufnahmebehörde Eisenhüttenstadt eine Verringerung der Zahl der Neuankömmlinge. Es wird jedoch erwartet, dass im Frühjahr 2016 die Zahlen wieder ansteigen werden. Vor diesem Hintergrund wird der Landkreis weitere Unterbringungsmöglichkeiten schaffen müssen.

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