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08.03.2016

Aktuelles zum Asyl im Landkreis

Der Landkreis Teltow-Fläming wird in dieser Woche (10. Kalenderwoche) 43 Flüchtlinge aufnehmen. Es kommen überwiegend Familien aus Syrien und Afghanistan, die in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow untergebracht werden.

Die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Teltow-Fläming war am Freitag eines der Themen der turnusmäßigen Beratung der Landrätin mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern bzw. dem Amtsdirektor. Alle Stadt- und Gemeindeoberhäupter werden – wie auch die Abgeordneten des Kreistags Teltow-Fläming – regelmäßig und umfassend über den aktuellen Sachstand informiert.

Landrätin Kornelia Wehlan schätzt ein, dass das Unterbringungsmanagement im Landkreis gut funktioniert und dankt allen, die in irgendeiner Weise einen Anteil daran haben. In Teltow-Fläming herrsche, was die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen anbelangt, insgesamt eine gute Atmosphäre.

Verfahrensstand

Die Ausländerbehörde des Landkreises Teltow-Fläming rechnet damit, dass bis Mitte des Jahres die Asylverfahren der schutzsuchenden Syrer, die bis Ende 2015 in den Landkreis gekommen sind, bearbeitet sein werden. Aktuell sind noch rund 450 Verfahren von anerkannten Flüchtlingen nicht abgeschlossen. Rund die Hälfte der dem Landkreis seit November 2015 zugewiesenen Menschen kommen aus Syrien, 40 Prozent aus Afghanistan, 10 Prozent aus Staaten mit geringer Bleibeperspektive. Zuweisungen von Menschen aus dem Westbalkan gab es nicht mehr.

In der vergangenen Woche gab es ein Gespräch der Landrätin mit der Flüchtlingsinitiative, die sich um die Menschen in der Luckenwalder Grabenstraße kümmert. Dort wurde noch einmal erläutert, dass es sich bei Haus 1 um eine befristet genehmigte Notunterkunft handelt, aus der die Menschen nach und nach in geeignetere Unterkünfte umziehen sollen. Dazu gab es auch eine Abstimmung mit der Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde.

Das Landesamt für Soziales und Versorgung hatte zuvor die Betriebserlaubnis der Notunterkünfte im Land Brandenburg pauschal bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Damit bleibt genug Zeit, entsprechende Umzüge vorzubereiten und zu organisieren.

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